Fallakte · Deutschland · Rheinland-Pfalz

FALLAKTE
BUDDY

Dokumentation des Todes eines Hundes in Pirmasens am 23. Dezember 2025, des öffentlich bekannten Ermittlungsstands und der Frage, welche Angaben belastbar belegt sind – und welche bislang nur aus Tierschutz- und Social-Media-Quellen stammen.

Stand: 18.08.2026Tatort: Pirmasens · Bereich TeichstraßeÖffentlich belegbar: Ermittlungsverfahren eingeleitet
01 · Kurzakte

Der Fall auf einen Blick

TierRüde · Labrador-Mischling
Öffentlicher Name„Buddy“ · zunächst „Amigo“
OrtPirmasens · Nähe Teichstraße
Datum23.12.2025
Tatverdachtehemaliger Partner der Halterin
Ermittelnde StelleKriminalpolizei Pirmasens
VerfahrenVerstoß gegen TierSchG
Öffentlicher Standkein Abschluss sicher auffindbar
Kernstatus: Der SWR berichtete am 30. Dezember 2025 unter Berufung auf Polizei und Rheinpfalz, dass in Pirmasens ein Hund auf offener Straße getötet wurde. Als Tatverdächtiger wurde der ehemalige Partner der Halterin ermittelt. Er soll die Polizei selbst über die Tat informiert haben. Gegen ihn wurde ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet. Ein öffentlich belastbar dokumentiertes Urteil, eine Anklage oder Einstellung konnte für diese Akte bis zum 18. August 2026 nicht sicher festgestellt werden.
02 · Identität

Buddy, Amigo – und die Frage nach dem Namen

Belastbar veröffentlicht

SÜDWEST24 berichtete am 30. Dezember 2025, ein Mitarbeiter des Tierheims Pirmasens habe den toten Rüden abgeholt. Weil sein tatsächlicher Name zu diesem Zeitpunkt unbekannt gewesen sei, habe das Tierheim ihn posthum „Amigo“ genannt. Die Halterin meldete sich dem Bericht zufolge später beim Tierheim. Als Rassetyp wurde ein Labrador-Mischling genannt.

Tierschutzöffentlichkeit

In späteren Tierschutzbeiträgen wurde der Hund als „Buddy“ bekannt. Dort erscheinen auch die Angaben, er sei sieben Jahre alt und ein Labrador-Golden-Retriever-Mischling gewesen. Diese Details sind weit verbreitet, konnten aber in den stärksten frei zugänglichen Polizei- oder Justizquellen nicht unabhängig amtlich bestätigt werden.

Redaktionelle Entscheidung: Diese Seite verwendet „Buddy“, weil der Name inzwischen die öffentliche Tierschutzdokumentation prägt. Gleichzeitig bleibt sichtbar, dass frühe journalistische Berichte den Hund zunächst als unbekannten Rüden beziehungsweise „Amigo“ bezeichneten.
03 · Tatgeschehen

Was ist öffentlich gesichert?

Hinweis: Dieser Abschnitt beschreibt einen gewaltsamen Tod eines Tieres sachlich und ohne grafische Ausschmückung.

Belastbarer Kern

Der SWR berichtet, dass kurz vor Weihnachten 2025 in Pirmasens ein Hund auf offener Straße getötet wurde. SÜDWEST24 konkretisiert den Fund auf den 23. Dezember 2025 und den Bereich nahe der Teichstraße. Ein Mitarbeiter des örtlichen Tierheims holte den verstorbenen Rüden ab.

Zum Tatverdacht

Nach Angaben des SWR ermittelte die Polizei als Tatverdächtigen den ehemaligen Partner der Hundehalterin. Der Mann soll die Polizei selbst über die Tat informiert haben. Zum Zeitpunkt der SWR-Veröffentlichung war er nach Darstellung des Senders noch nicht vernommen; deshalb machte die Polizei keine Angaben zum genauen Motiv. Familiäre Streitigkeiten konnten nach damaligem Stand nicht ausgeschlossen werden.

Zu Strangulation, Erdrosseln oder weiteren Gewalteinwirkungen

Der Tiernotruf Saarland veröffentlichte am 1. Januar 2026, dass ihm Zeugenaussagen und Bilddokumentationen vorlägen, die einen schweren Angriff vermuten ließen und Anhaltspunkte für Strangulation enthielten. Das ist eine relevante Tierschutzquelle, aber keine veröffentlichte polizeiliche Obduktion oder gerichtliche Feststellung. Deshalb wird eine konkrete Tötungsmethode in dieser Akte nicht als amtlich erwiesene Tatsache dargestellt.

04 · Zeitleiste

Chronologie

Toter Rüde im Bereich TeichstraßeNach SÜDWEST24 wurde der Hund in der Nähe der Teichstraße in Pirmasens tot aufgefunden. Der Bericht bezeichnet den Tag als Datum des Vorfalls.
Tierheim übernimmt den HundEin Mitarbeiter des Tierheims Pirmasens holt den verstorbenen Rüden ab. Weil sein Name zunächst unbekannt ist, wird er posthum „Amigo“ genannt. Später meldet sich die Halterin.
Erste größere MedienberichteSÜDWEST24 und SWR berichten über den Fall. Der SWR schreibt ausdrücklich von einem auf offener Straße getöteten Hund.
Tatverdächtiger ermitteltLaut SWR handelt es sich um den ehemaligen Partner der Halterin. Der Verdächtige soll die Polizei selbst über die Tat informiert haben.
Verfahren nach dem TierschutzgesetzEin Polizeisprecher bestätigt dem SWR die Einleitung eines Verfahrens wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Die Kriminalpolizei Pirmasens ermittelt.
Tiernotruf Saarland veröffentlicht eigene FallbegleitungDie Organisation erklärt, ihr lägen Zeugenaussagen und Bildmaterial vor. Sie kündigt an, Hinweise an Behörden zu geben, den Vorgang zu begleiten und mit weiteren Tierschutzakteuren aus dem Raum Pirmasens/Zweibrücken zusammenzuarbeiten.
SWR greift Fall erneut aufIm Zusammenhang mit steigenden Tierschutzanzeigen in der Westpfalz beschreibt der SWR den Pirmasenser Fall als außergewöhnlich schweren Vorfall, der viele Menschen in der Region erschüttert habe.
Ermittlungen weiterhin ThemaMehrere Tierschutzbeiträge berichten unter Berufung auf Auskünfte der Staatsanwaltschaft Zweibrücken, dass die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen seien. Eine frei zugängliche offizielle Pressemitteilung dazu konnte für diese Akte nicht gefunden werden; deshalb wird diese Angabe nur sekundär geführt.
Buddy wird Teil der TYRV-FalldokumentationDer Fall wird erneut öffentlich aufgegriffen, mit Fokus auf rechtsstaatliche Aufarbeitung, Erinnerung und die Forderung, den Vorgang nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.
Mahnwache in PirmasensFür 17:00 bis 19:00 Uhr wird auf dem Exerzierplatz in Pirmasens zu einer Mahnwache für Buddy und gegen Tierquälerei aufgerufen. Der öffentliche Aufruf betont Gedenken, konsequente Strafverfolgung und friedlichen Protest.
Bundesweites GedenkenBuddy wird neben Jette, Aiko, Schmotzer und weiteren Tieren in bundesweiten Mahnwachen gegen Tierquälerei genannt.
Öffentlicher StandIn den für diese Akte geprüften öffentlich zugänglichen Quellen ist kein verlässlicher Abschluss durch Anklage, Urteil oder Einstellung sicher auffindbar. Die Akte bleibt deshalb als laufend beziehungsweise offen gekennzeichnet.
05 · Strafverfahren

Ermittlungsstand

Kriminalpolizei Pirmasens

Der SWR nennt die Kriminalpolizei Pirmasens als ermittelnde Stelle. Die Polizei Rheinland-Pfalz weist die Kriminalinspektion Pirmasens als zuständig für Pirmasens, Zweibrücken und den Landkreis Südwestpfalz aus.

Staatsanwaltschaftliche Zuständigkeit

Für den Bezirk des Amtsgerichts Pirmasens gehört die Strafverfolgung zum Zuständigkeitsbereich der Staatsanwaltschaft Zweibrücken. Öffentliche Tierschutzbeiträge berichten im Frühjahr 2026 über noch laufende Ermittlungen.

Was der SWR ausdrücklich bestätigt

  • ein Hund wurde in Pirmasens auf einer Straße getötet,
  • ein Tatverdächtiger wurde ermittelt,
  • es handelt sich laut Bericht um den Ex-Partner der Halterin,
  • der Tatverdächtige soll die Polizei selbst informiert haben,
  • die Kriminalpolizei Pirmasens ermittelte,
  • ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz wurde eingeleitet.
Wichtig: Die Bezeichnung „Tatverdächtiger“ ist bewusst gewählt. Solange keine rechtskräftige Verurteilung öffentlich belegt ist, darf aus einem Ermittlungsverfahren keine feststehende Täterschaft gemacht werden.
06 · Prüfbedarf

Offene Fragen

Was ergab eine tiermedizinische Untersuchung?

Eine öffentlich zugängliche Obduktions- oder Sektionsdokumentation ist nicht auffindbar. Damit ist die genaue Todesursache öffentlich nicht belastbar belegt.

Welche Beweismittel liegen den Behörden vor?

Tierschutzquellen sprechen von Zeugenaussagen und Bildmaterial. Welche Beweismittel Eingang in die Ermittlungsakte fanden und wie sie bewertet wurden, ist öffentlich nicht bekannt.

Welches Motiv wird geprüft?

Der SWR berichtet, familiäre Streitigkeiten könnten nicht ausgeschlossen werden. Eine abschließende Motivfeststellung wurde öffentlich nicht mitgeteilt.

Gab es eine Beschuldigtenvernehmung?

Am 30. Dezember 2025 war der Verdächtige laut SWR noch nicht vernommen. Der spätere Inhalt möglicher Vernehmungen ist nicht öffentlich dokumentiert.

Wurde Anklage erhoben?

Für diese Akte konnte bis zum 18. August 2026 keine belastbare öffentlich zugängliche Bestätigung einer Anklage gefunden werden.

Ist das Verfahren abgeschlossen?

Ein Urteil, Strafbefehl oder eine Einstellungsentscheidung ist in den geprüften öffentlichen Quellen nicht sicher feststellbar. Deshalb bleibt der Status offen.

07 · Rechtslage

Welche Vorschriften sind relevant?

§ 17 Tierschutzgesetz

§ 17 TierSchG bedroht unter anderem die Tötung eines Wirbeltiers ohne vernünftigen Grund mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe. Strafbar ist außerdem, einem Wirbeltier aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden oder länger anhaltende beziehungsweise sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden zuzufügen.

§ 20 TierSchG – gerichtliches Tierhalteverbot

Bei einer Verurteilung wegen einer nach § 17 rechtswidrigen Tat – oder in bestimmten Fällen festgestellter Schuldunfähigkeit – kann das Gericht das Halten oder Betreuen sowie weitere Formen des Umgangs mit Tieren für ein bis fünf Jahre oder dauerhaft verbieten, wenn Wiederholungsgefahr besteht.

§ 16a TierSchG – behördliche Maßnahmen

Unabhängig vom Strafgericht kann die zuständige Veterinärbehörde zur Beseitigung festgestellter und Verhütung künftiger Verstöße Anordnungen treffen. Unter den gesetzlichen Voraussetzungen sind auch behördliche Haltungs- oder Betreuungsuntersagungen möglich.

Keine Vorwegnahme: Welche Norm im konkreten Fall letztlich erfüllt ist, hängt von Beweislage, Vorsatz, Todesursache, Motiv, Schuldfähigkeit und rechtlicher Würdigung durch Staatsanwaltschaft und Gericht ab.
08 · Zuständigkeiten

Behörden & Verfahrensweg

Kriminalinspektion Pirmasens

Ermittelt laut SWR im Fall. Die Dienststelle gehört zum Polizeipräsidium Westpfalz.

Staatsanwaltschaft Zweibrücken

Die Staatsanwaltschaft ist für den Amtsgerichtsbezirk Pirmasens zuständig und führt beziehungsweise leitet strafrechtliche Ermittlungsverfahren in ihrem Bezirk.

Amtsgericht Pirmasens

Je nach Anklage und Straferwartung kann ein Verfahren bei einem Amtsgericht geführt werden. Eine konkrete Anklage in diesem Fall ist öffentlich derzeit nicht bestätigt.

Veterinärbehörde

Neben der Strafverfolgung können tierschutzrechtliche Verwaltungsmaßnahmen nach § 16a TierSchG in Betracht kommen, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.

09 · Projektarbeit

Was TYRV und das Umfeld bisher getan haben

Der Fall Buddy wurde nicht erst im Juni 2026 öffentlich aufgegriffen. Bereits am 1. Januar 2026 veröffentlichte der Tiernotruf Saarland eine ausführliche Stellungnahme zum Todesfall und erklärte, Hinweise, Zeugenaussagen und Bilddokumentation zusammenzutragen, Behörden zu unterstützen und gemeinsam mit weiteren Tierschutzorganisationen aus dem Raum Pirmasens/Zweibrücken an der Aufarbeitung mitzuwirken. Später wurde Buddy in die TYRV-Falldokumentation und die öffentlichen Gedenkaktionen übernommen.

01frühe öffentliche Dokumentation des Falls Anfang Januar 2026
02erneute Fallaufarbeitung und öffentliche Erinnerung im TYRV-Umfeld
03Mahnwache für Buddy am 27. Juni 2026 in Pirmasens
Hinweise und Dokumentation zusammengeführtDer Tiernotruf Saarland erklärte öffentlich, ihm lägen Zeugenaussagen und Bildmaterial vor, die an die zuständigen Behörden gegeben beziehungsweise für die rechtliche Aufarbeitung bereitgestellt würden.
Öffentliche Erinnerung geschaffenBuddy wurde als eigenständiger Fall in der TYRV-Falldokumentation sichtbar gehalten, statt nur als kurzlebige Meldung im Nachrichtenstrom zu verbleiben.
Mahnwache in Pirmasens unterstützt und beworbenFür den 27. Juni 2026 wurde öffentlich zur Mahnwache auf dem Exerzierplatz in Pirmasens aufgerufen. Die Kommunikation stellte Gedenken, rechtsstaatliche Strafverfolgung und friedliche Teilnahme in den Mittelpunkt.
Buddy in bundesweite Mahnwachen eingebundenAm 25. Juli 2026 wurde Buddy gemeinsam mit Jette, Aiko, Schmotzer und weiteren Opfern von Tierquälerei in bundesweiten Gedenkaktionen genannt.
Fakten von Gerüchten getrenntDiese Fallakte kennzeichnet ausdrücklich, welche Details polizeinah oder journalistisch belegt sind und welche Angaben bislang nur aus sozialen Netzwerken beziehungsweise Tierschutzquellen stammen.
Transparenz: TYRV beansprucht keine behördlichen Ermittlungserfolge als eigene Leistung. Messbar sind die Dokumentation, die öffentliche Erinnerung, die Mahnwachen- und Kampagnenarbeit sowie die Bündelung von Informationen. Entscheidungen über Ermittlungen, Anklage und Urteil liegen ausschließlich bei Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichten.
10 · Öffentlichkeit

Mahnwachen & Gedenken

Pirmasens · Exerzierplatz · 17:00–19:00 UhrÖffentlich beworbene Mahnwache unter dem Motto, Buddy nicht zu vergessen. In den Aufrufen wurden konsequente Strafverfolgung, Tierhalteverbote im rechtlich möglichen Rahmen und ein friedliches Zeichen gegen Tierquälerei gefordert.
Bundesweite MahnwachenBuddy wurde in einer bundesweit ausgerichteten Gedenkaktion zusammen mit weiteren bekannten Fällen genannt. Die Leitlinien betonten ausdrücklich: keine Täterjagd, keine Drohungen, keine Selbstjustiz, keine Veröffentlichung privater Daten.
Tatort · OpenStreetMap

Tatortkarte · Buddy

Die Karte markiert den von TYRV aufgrund vorliegender Zeugenaussagen konkret dokumentierten Tatort. Buddy soll an diesem Punkt am Geländer des ehemaligen Autohauses erhängt worden sein. Die Koordinate wird deshalb nicht mehr nur als allgemeiner Ortsbereich, sondern als konkreter dokumentierter Tatortpunkt dargestellt.

Geländer am ehemaligen Autohaus · PirmasensKoordinate: 49°12′15.8″N 7°35′54.8″E · laut Zeugenaussagen dokumentierter Tatort
In OpenStreetMap öffnen ↗
Genauigkeit der Markierung: Der Locator wurde auf die von dir übermittelten Koordinaten 49°12′15.8″N 7°35′54.8″E gesetzt. Die Zuordnung des Punktes zum Geschehen beruht auf Zeugenaussagen; eine davon unabhängige amtliche Veröffentlichung dieser exakten Koordinaten ist in der Fallakte derzeit nicht als Quelle hinterlegt.
11 · Pressespiegel

Presseberichte zu Buddy · Pirmasens

Die Zahl frei zugänglicher journalistischer Originalberichte ist deutlich kleiner als bei Schmotzer oder Jette. Aufgeführt werden belastbare Medienberichte sowie klar gekennzeichnete Tierschutzdokumentationen.

12 · Bilddokumentation

Galerie

Das derzeit eingebundene Hero-Motiv ist eine allgemeine forensische Gestaltung und kein Originalfoto von Buddy. Pressefotos oder Social-Media-Fotos werden nicht ohne gesicherte Nutzungsrechte übernommen.

13 · Faktencheck

Nicht oder nicht amtlich verifizierte Angaben

Nicht als gesichert behandelt

  • Name „Buddy“: in der Tierschutzöffentlichkeit etabliert; frühe journalistische Berichte nannten den Hund zunächst „Amigo“, weil der tatsächliche Name unbekannt gewesen sei.
  • Alter sieben Jahre: in Tierschutz- und Social-Media-Beiträgen verbreitet, aber nicht in einer frei zugänglichen Behördenquelle bestätigt.
  • Labrador-Golden-Retriever-Mischling: „Labrador-Mischling“ ist journalistisch belegt; die genauere Golden-Retriever-Zuordnung ist schwächer belegt.
  • Strangulation/Erdrosseln: Tierschutzquellen nennen entsprechende Anhaltspunkte. Eine öffentlich zugängliche amtliche Sektionsfeststellung liegt dieser Akte nicht vor.
  • Weitere konkrete Gewalteinwirkungen: werden in einzelnen Tierschutzdarstellungen erwähnt, sind aber öffentlich nicht durch Ermittlungsbehörden bestätigt.
  • Gesundheitszustand oder medizinische Betreuung des Tatverdächtigen: dazu existieren Tierschutzangaben; sie werden mangels belastbarer amtlicher Bestätigung nicht als Fakt übernommen.
  • Abgeschlossene Ermittlungen, Anklage oder Urteil: bis 18.08.2026 konnte keine verlässliche öffentliche Bestätigung gefunden werden.
14 · Beleglage

Tragende Quellen

SWR Aktuell – Hund in Pirmasens auf Straße getötet, 30.12.2025Tragende Quelle zu Tatverdächtigem, eigener Information der Polizei, Kriminalpolizei und eingeleitetem Verfahren.
SÜDWEST24 – Hund in Pirmasens grausam getötet, 30.12.2025Funddatum, Nähe Teichstraße, Tierheim, posthumer Name „Amigo“ und Labrador-Mischling.
SWR Aktuell – Tierschutzanzeigen in der Westpfalz, 08.01.2026Regionale Einordnung und erneute Erwähnung des Falls.
Polizei Rheinland-Pfalz – Kriminalinspektion PirmasensOffizielle Zuständigkeits- und Kontaktdaten der Dienststelle.
Staatsanwaltschaft ZweibrückenOffizielle Justizseite der zuständigen Staatsanwaltschaft.
Bundesministerium der Justiz – § 20 TierSchGGerichtliches Tierhalte- und Betreuungsverbot.
Bundesministerium der Justiz – § 16a TierSchGBehördliche Maßnahmen zur Verhinderung künftiger Verstöße.
exisTIERt – Fall 002 Buddy · PirmasensSekundäre, quellenkritische Falldokumentation mit Kennzeichnung unsicherer Angaben.
15 · Transparenz

Sicherheitsbewertung der Akte

Hohe Sicherheit: Tod eines Hundes in Pirmasens kurz vor Weihnachten 2025; Fund am 23. Dezember nahe der Teichstraße laut SÜDWEST24; Tatverdacht gegen den Ex-Partner der Halterin; eigene Information der Polizei durch den Verdächtigen laut SWR; Ermittlungen der Kriminalpolizei Pirmasens und Einleitung eines Verfahrens wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

Mittlere Sicherheit: Labrador-Mischling, posthumer Name „Amigo“ und spätere Identifizierung der Halterin, da diese Angaben auf Tierheim-/Presseberichten beruhen.

Nicht als sicher bestätigt: exakte Tötungsmethode, konkrete weitere Gewalteinwirkungen, Alter sieben Jahre, genaue Rassekombination, einzelne Motive sowie ein späterer strafrechtlicher Verfahrensabschluss.

Verwechslungsgefahr: Dieser Fall betrifft Buddy aus Pirmasens vom 23. Dezember 2025. Er ist nicht identisch mit dem ebenfalls „Buddy“ genannten Hund aus Flensburg, dessen Fall im August 2026 vor dem Amtsgericht Flensburg verhandelt wurde.